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Jotunheimen, Norwegen – unterwegs im Reich der Riesen

Im August hat es uns nach Norwegen verschlagen – nach Jotunheimen um genau zu sein. Wir sind in Olso gelandet (und haben dort auch ein paar wundervolle Tage verbracht), bevor wir mit unserem Mietwagen nach Tessand aufgebrochen sind. Unser AirBnB war großartig und lag auf 800 Metern Höhe an dem See Lemonsjoen. Es war sehr gemütlich eingerichtet und mit modernen Smart Home Features ausgestattet. Was aber am Schönsten war: Die Ruhe! Bis auf ein paar Schafe hat uns niemand gestört.

Jotunheimen Norwegen

Von dort aus haben wir ein paar verschiedene Roadtrips gemacht. Der erste führte uns zum Nigardsbreen, durch den Hochpass, auf Augenhöhe mit Gipfeln und Wolken.

Jotunheimen Norwegen

Die Landschaft in Norwegen ändert sich alle 3 Minuten, also gibt es kaum eine schönere Art das Land zu entdecken als mit dem Auto. Den Nigardsbreen – einer der größten Gletscher Europas – erreichen wir noch im Nebel und stiegen in die Motorboote. Das Eis können wir noch nicht sehen. Erst nach 10 Minuten taucht er aus dem Nebel auf.

Jotunheimen Norwegen

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Unsere Ausrüstung haben wir nach einigem Hin-und Her endlich angezogen und dann ging unsere Wanderung auf den Gletscher auch schon los. Und die Nebelwand ist auch ein paar Meter nach oben gerutscht!

Jotunheimen Norwegen

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Übrigens: Ein Gletscher ist kein großer Eiswürfel, so wie wir gedacht haben, sondern eher ganz viel Crushed Ice. Komischer Vergleich, aber er passt! 😉 Die Erfahrung war ungelaublich. Und um uns zu überraschen, hat unser Guide heiße Schokolade mitgebracht, die wir mit der schönsten Aussicht vom Gletscher genossen haben.

Wir waren dann aber auch froh, als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten und uns auf den Rückweg machen konnten. Und ohne den Nebel haben wir die Aussicht auch viel mehr genießen können – und mit den vielen türkisen Fjorden lohnt sich eine kleine Pause am Wegrand sehr!

Jotunheimen Norwegen

Wir sind ungefähr 3 Stunden zum Gletscher gefahren und nach der Wanderung waren unsere Snacks und Sandwiches verdrückt – Zeit für Hot Dogs! DAS Streetfood der Norweger und an jeder Tankstelle frisch zu bekommen. Man kann sogar zwischen verschiedenen Sorten wählen und die Qualität ist besser als beim IKEA. Also haben wir es uns schmecken lassen.

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Am nächsten Tag sind wir die Straße 51 runter gefahren um uns einen schönen See anzuschauen. Die Zufahrt war dann leider gesperrt aber die Fahrt hat sich trotzdem gelohnt. Anders als am Tag zuvor sind wir nicht in Serpentinen die Berge hochgefahren, sondern hatten nur eine leichte Steigung über mehrere Kilometer. Und Zack! Waren wir schon wieder auf über 1300 Metern. Die Fahrt war ausserdem so entspannend, weil es nicht links und rechts steil runter ging und man trotzdem eine tolle Aussicht hatte.

Jotunheimen Norwegen

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An unserem letzten Tag in Jotunheimen haben wir den Geirangerfjord besucht. Es lag wieder eine 3 stündige Fahrt vor uns und der Proviant war gepackt! Luftiges norwegisches Hefegebäck mit Schokoladencreme. Können wir nur weiterempfehlen! Anders als den Geirangerfjord, der viel zu touristisch und überlaufen war. Der Weg da hin hat uns da um einiges mehr gefallen. (Wir können uns an kristallklaren Gebirgsseen einfach nicht satt sehen!)

Jotunheimen Norwegen

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Wir hoffen, dir hat der Einblick in unseren Roadtrip Urlaub gefallen. Wenn du mehr von Norwegen sehen möchtest kommt bald unser Food Guide für Oslo auf unseren Blog. Oder (Pro-Tipp): Du überzeugst dich selbst und schaust mal in Norwegen vorbei! <3